So, es ist soweit um 23.50 hebt mein Flieger nach Deutschland ab...
...und vorher mach ich noch nen letzten Eintrag aus der russischen Hauptstadt!
Meine letzte Woche hier war allerdings nicht so ereignisreich wie die vorherigen, da mein Bänderriss meinen Bewegungsradius stark eingeschränkt hat :(
Nachdem ich letzten Freitag bei der Weihnachtsfeier meinen Fuss doch ein bisschen überbelastet habe, hab ich den Rest des Wochenendes zu Hause verbracht. Am Samstag war Anne zum Kochen und Film gucken bei mir und am Sonntag haben mich meine Vermieter besucht mit einem süßen kleinen Weihnachtsgeschenk - echt total lieb und herzlich die beiden.
Die Arbeitswoche verlief eher ruhig, da mein Chef und viele andere schon Urlaub hatten. Ich wurde jeden morgen um 8.30 mit dem Taxi abgeholt und um 17.30 wieder zurück gebracht. So geregelte Arbeitszeiten hatte ich noch nie! Das war aber auch das einzig positive am Taxi fahren. Der Verkehr ist schlichtweg der Wahnsinn hier. Es gibt einfach zu viele Autos und zu wenig Fahrer, die die Verkehrsregeln beachten. Da werden mal kurz aus 3 Spuren 5 gemacht und die Straßenbahngleise auch noch als Fahrbahn mitgenutzt. Rote Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen werden eher als "Empfehlung" betrachtet - es gilt anscheinend der Grundsatz: wer das größte Auto und die lauteste Hupe hat, hat Vorfahrt. Bevor die bremsen wird erstmal gehupt. Da macht man als Beifahrer schon einiges mit und wenn man sich dann anschnallt, ist der Fahrer auch noch beleidigt, weil er das als Zweifel an seinen Fahrkünsten ansieht - hab ich aber trotzdem gemacht - sicher ist sicher!
Die Krönung meiner Taxi-Woche war dann gestern der absolute Superstau, 2Stunden hats gedauert eine Strecke von 5km zu fahren, die ohne Verkehr in ca. 10min mit dem Auto zu schaffen ist. Deshalb hab ich heute für den Weg zum Flughafen lieber mal 2Stunden Zeitpuffer eingeplant, frau lernt ja aus Erfahrung.
Gestern abend hatte ich noch ein Abschiedsessen mit Eugenia und Anne, die beiden kommen leider nach Weihnachten nicht wieder! Ich weiß gar nicht wie das hier werden soll ohne sie, wir haben so viel zusammen gemacht und so ne gute Zeit gehabt... Ach Mädels, ich vermiss euch jetzt schon :( Ein kleines Fotoalbum mit unsern Fotos könnt ihr euch rechts ansehen.
So, jetzt muss ich aber mal langsam zusammen packen, in einer Stunde werd ich abgeholt!
Also, liebe Leser, ich wünsch allen ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage, nen guten Rutsch und dass alle eure Wünsche, Träume und Erwartung in 2008 in Erfüllung gehen.
Freitag, 21. Dezember 2007
Sonntag, 16. Dezember 2007
Unterschiede Moskau - München
Nach 6 Wochen Moskau sind mir bei meiner ersten Rückkehr nach Deutschland schon ein paar Dinge aufgefallen, die anders sind…
Zuerst einmal ein paar allgemeine Fakten für die Statistiker unter uns:
München: Einwohner: 1.342.166 Fläche: 310,40 km²; 4.324 Einwohner je km²; Arbeitslosenquote: 5,8%
Moskau: Einwohner: 10.472.629 Fläche: 1.081 km²; 9.502 Einwohner je km²; Vollbeschäftigung
Die Zahlen zeigen allein schon einen eklatanten Unterschied zwischen den beiden Städten und hier kommt der Rest meiner Beobachtungen:
Tageslicht:
(Im Winter ist´s in Moskau leider nicht so lange hell und selten scheint die Sonne, das ist in München anders. Zumindest habe ich es so wahrgenommen, obwohl laut Wetter.com momentan in München die Sonne nur 1h früher auf- und 30min später untergeht als in Moskau. Ich hatte das Gefühl es war insgesamt wesentlich heller in München (vielleicht liegt das aber auch am Smog in Moskau, wer weiß)
Menschenmengen:
(Moskau hat offiziell zwar „nur“ 10 Mio. Einwohner, inoffiziell liegen die Schätzungen aber bei bis zu 20 Mio. Das heisst, es leben eine ganze Menge Leute in dieser Stadt, die bei keiner Behörde registriert sind. Wundert mich nicht, da die Bürokratie – teilweise auch Willkür – bei Behördengängen echt zum verzweifeln ist und wenn man es vermeiden kann die öffentlichen Ämter zu besuchen, dann sollte man das auch (nur ein kleiner persönlicher Vermerk am Rande). Zurück zu den Menschenmengen: egal, wo und zu welcher Uhrzeit man unterwegs ist, man sieht in Moskau immer und überall Leute. Die Metro-Rush-Hour ist natürlich das extremste Beispiel, aber auch sonst ist man hier nie allein – auch sonntags morgens um 5.30 Uhr in nem American Diner nicht, da sind jede Menge anderer Leute, die auch frühstücken. Egal zu welcher Uhrzeit ich nach Hause komme, in meiner Straße sind immer Leute. Als ich um 5 Uhr morgens am Freitag vom Flughafen zurück kam, fegte gerade eine Frau den Bürgersteig vorm Haus. Also – irgendwen trifft man immer. Das totale Gegenteil hab ich dann letzte Woche in München erlebt. Ich hab in dem Stadtteil Unterföhring gewohnt und da hatte ich echt den Eindruck da werden nach Sonnenuntergang die Bürgersteige hochgeklappt. Ich kam um ca. 17.30 Uhr am Sonntag dort an und es war nix los. Kein Mensch war auf der Straße. Aber was mir dabei positiv aufgefallen ist – die Ruhe und die saubere Luft. Ganz klar, wo weniger Menschen und Autos unterwegs sind, ist auch weniger Lärm und Luftverschmutzung.
Ich kann mich nur noch nicht so ganz entscheiden was ich besser finde – eine Stadt, die niemals schläft oder Ruhe, Entspannung und saubere Luft. Der Mix aus beidem wäre ideal!
Ladenöffnungszeiten:
Es gibt sehr viele Lebensmittelgeschäfte in Moskau, die 7 Tage rund um die Uhr geöffnet haben. Eine Tatsache, an die man sich sehr schnell gewöhnen kann und die ich mir auch schon oft zu Nutze gemacht habe, z.B. wenn ich sonntags noch schnell was zum frühstücken brauchte. Das ist sehr komfortabel und irgendwann denkt man nicht mehr drüber nach, nimmt es als gegeben hin, dass alles rund um die Uhr verfügbar ist. Die Shopping-Malls im City Center haben in der Regel auch 7 Tage die Woche von 10 Uhr – 22 Uhr geöffnet. Deshalb war ich schon sehr überrascht und auch ein bisschen enttäuscht als ich am letzten Sonntag in bester Shoppinglaune in München die Kaufinger Straße entlang ging und feststellen musste, dass alles zu hat in Deutschland. Das deutsche Ladenöffnungsgesetz (oder wie das auch immer heißt) hatte ich irgendwie verdrängt… Leider bin ich auch in den nächsten Tagen nicht dazu gekommen zu shoppen, denn das Seminar ging immer bis 19Uhr und die Läden haben ja nur bis 20 Uhr auf. Da wollte ich mal die deutsche Wirtschaft ein bisschen ankurbeln und Geld ausgeben, aber hatte aufgrund der Ladenöffnungszeiten keine Chance dazu. Echt schade...)
Taxipreise:
(die Preise für eine Taxifahrt sind in München nach meinen Schätzungen ca. 5 – 10mal so hoch wie in Moskau, sofern man in Moskau die „Privattaxen“ - also Daumen raus, Auto anhalten, Preis verhandeln und mitfahren - in Anspruch nimmt. Da entfällt schon mal die Anfahrtspauschale von 3,-EUR wie in Deutschland üblich und mit umgerechnet 100 Rubeln kommt man schon einmal quer durch die Stadt innerhalb des Gartenrings. Allerdings muss man ein paar Abstriche beim Komfort machen, denn meistens sind es die klapprigsten Ladas, die anhalten und man spürt dann jedes Schlagloch, Anschnallgurte sind Fehlanzeige, und das Tempo ist gewöhnungsbedürftig. Trotzdem ein beliebtes Transportmittel um sich besonders nachts, wenn die Metro nicht mehr fährt, in der Stadt zu bewegen.)
U-Bahn:
(die Moskauer Metro ist einfach ungeschlagen in ihrem Preis-Leistungsverhältnis. Für eine einfache Fahrt im gesamten Metronetz von Moskau zahlt man 32 Rubel, also 0,80 EUR. Es kommt während der Rush-Hour alle 30sek. eine Bahn, ansonsten alle 2min. Und man bewegt sich dabei in einer musealen Kulisse mit den ältesten und schönsten Metrostationen der Welt. Wenn man das mit der Münchener U-Bahn vergleicht, dann hat dieses System leider keine guten Karten. Es fängt schon bei den unterschiedlichen Tarifzonen und deren Preisen an. Ein Tarif-Dschungel für alle, die sich nicht regelmäßig damit befassen. Die günstigste Fahrt im engeren Stadtgebiet für einen Erwachsenen kostet 2,20 EUR und dann muss man unter Umständen auch noch 15min auf eine Bahn warten. Die U-Bahn Stationen sind dabei nicht gerade einladend. Ich würde sagen der Punkt geht definitiv an Moskau!)
Rolltreppen:
(die Rolltreppen in den Moskauer Metros sind ein Abenteuer für sich. Ich hatte anfangs mal davon berichtet: sehr steil, teilweise so lang, dass man das Ende nicht sieht, und verdammt schnell. Aus diesem Grund gibt es auch an jeder Rolltreppe, „Rolltreppenwärter“, die darauf achten, dass man die Regel „rechts stehen, links gehen“ einhält und bei Unfällen, Gefahr etc. die Rolltreppe sofort zum stehen bringen können. Außerdem können sie z.B. in der Rush-Hour je nach Menschenstrom, die Rolltreppen in verschiedene Richtungen schalten -sehr effizient und für die Menschenmassen in Moskau genau das Richtige. Trotzdem sind mir die deutschen Rolltreppen lieber. Sie sind kürzer und bei weitem nicht so schnell. Das ist mir irgendwie sicherer…)
Es gibt noch einiges mehr zu erzählen, aber das soll fürs erste mal genügen...
Zuerst einmal ein paar allgemeine Fakten für die Statistiker unter uns:
München: Einwohner: 1.342.166 Fläche: 310,40 km²; 4.324 Einwohner je km²; Arbeitslosenquote: 5,8%
Moskau: Einwohner: 10.472.629 Fläche: 1.081 km²; 9.502 Einwohner je km²; Vollbeschäftigung
Die Zahlen zeigen allein schon einen eklatanten Unterschied zwischen den beiden Städten und hier kommt der Rest meiner Beobachtungen:
Tageslicht:
(Im Winter ist´s in Moskau leider nicht so lange hell und selten scheint die Sonne, das ist in München anders. Zumindest habe ich es so wahrgenommen, obwohl laut Wetter.com momentan in München die Sonne nur 1h früher auf- und 30min später untergeht als in Moskau. Ich hatte das Gefühl es war insgesamt wesentlich heller in München (vielleicht liegt das aber auch am Smog in Moskau, wer weiß)
Menschenmengen:
(Moskau hat offiziell zwar „nur“ 10 Mio. Einwohner, inoffiziell liegen die Schätzungen aber bei bis zu 20 Mio. Das heisst, es leben eine ganze Menge Leute in dieser Stadt, die bei keiner Behörde registriert sind. Wundert mich nicht, da die Bürokratie – teilweise auch Willkür – bei Behördengängen echt zum verzweifeln ist und wenn man es vermeiden kann die öffentlichen Ämter zu besuchen, dann sollte man das auch (nur ein kleiner persönlicher Vermerk am Rande). Zurück zu den Menschenmengen: egal, wo und zu welcher Uhrzeit man unterwegs ist, man sieht in Moskau immer und überall Leute. Die Metro-Rush-Hour ist natürlich das extremste Beispiel, aber auch sonst ist man hier nie allein – auch sonntags morgens um 5.30 Uhr in nem American Diner nicht, da sind jede Menge anderer Leute, die auch frühstücken. Egal zu welcher Uhrzeit ich nach Hause komme, in meiner Straße sind immer Leute. Als ich um 5 Uhr morgens am Freitag vom Flughafen zurück kam, fegte gerade eine Frau den Bürgersteig vorm Haus. Also – irgendwen trifft man immer. Das totale Gegenteil hab ich dann letzte Woche in München erlebt. Ich hab in dem Stadtteil Unterföhring gewohnt und da hatte ich echt den Eindruck da werden nach Sonnenuntergang die Bürgersteige hochgeklappt. Ich kam um ca. 17.30 Uhr am Sonntag dort an und es war nix los. Kein Mensch war auf der Straße. Aber was mir dabei positiv aufgefallen ist – die Ruhe und die saubere Luft. Ganz klar, wo weniger Menschen und Autos unterwegs sind, ist auch weniger Lärm und Luftverschmutzung.
Ich kann mich nur noch nicht so ganz entscheiden was ich besser finde – eine Stadt, die niemals schläft oder Ruhe, Entspannung und saubere Luft. Der Mix aus beidem wäre ideal!
Ladenöffnungszeiten:
Es gibt sehr viele Lebensmittelgeschäfte in Moskau, die 7 Tage rund um die Uhr geöffnet haben. Eine Tatsache, an die man sich sehr schnell gewöhnen kann und die ich mir auch schon oft zu Nutze gemacht habe, z.B. wenn ich sonntags noch schnell was zum frühstücken brauchte. Das ist sehr komfortabel und irgendwann denkt man nicht mehr drüber nach, nimmt es als gegeben hin, dass alles rund um die Uhr verfügbar ist. Die Shopping-Malls im City Center haben in der Regel auch 7 Tage die Woche von 10 Uhr – 22 Uhr geöffnet. Deshalb war ich schon sehr überrascht und auch ein bisschen enttäuscht als ich am letzten Sonntag in bester Shoppinglaune in München die Kaufinger Straße entlang ging und feststellen musste, dass alles zu hat in Deutschland. Das deutsche Ladenöffnungsgesetz (oder wie das auch immer heißt) hatte ich irgendwie verdrängt… Leider bin ich auch in den nächsten Tagen nicht dazu gekommen zu shoppen, denn das Seminar ging immer bis 19Uhr und die Läden haben ja nur bis 20 Uhr auf. Da wollte ich mal die deutsche Wirtschaft ein bisschen ankurbeln und Geld ausgeben, aber hatte aufgrund der Ladenöffnungszeiten keine Chance dazu. Echt schade...)
Taxipreise:
(die Preise für eine Taxifahrt sind in München nach meinen Schätzungen ca. 5 – 10mal so hoch wie in Moskau, sofern man in Moskau die „Privattaxen“ - also Daumen raus, Auto anhalten, Preis verhandeln und mitfahren - in Anspruch nimmt. Da entfällt schon mal die Anfahrtspauschale von 3,-EUR wie in Deutschland üblich und mit umgerechnet 100 Rubeln kommt man schon einmal quer durch die Stadt innerhalb des Gartenrings. Allerdings muss man ein paar Abstriche beim Komfort machen, denn meistens sind es die klapprigsten Ladas, die anhalten und man spürt dann jedes Schlagloch, Anschnallgurte sind Fehlanzeige, und das Tempo ist gewöhnungsbedürftig. Trotzdem ein beliebtes Transportmittel um sich besonders nachts, wenn die Metro nicht mehr fährt, in der Stadt zu bewegen.)
U-Bahn:
(die Moskauer Metro ist einfach ungeschlagen in ihrem Preis-Leistungsverhältnis. Für eine einfache Fahrt im gesamten Metronetz von Moskau zahlt man 32 Rubel, also 0,80 EUR. Es kommt während der Rush-Hour alle 30sek. eine Bahn, ansonsten alle 2min. Und man bewegt sich dabei in einer musealen Kulisse mit den ältesten und schönsten Metrostationen der Welt. Wenn man das mit der Münchener U-Bahn vergleicht, dann hat dieses System leider keine guten Karten. Es fängt schon bei den unterschiedlichen Tarifzonen und deren Preisen an. Ein Tarif-Dschungel für alle, die sich nicht regelmäßig damit befassen. Die günstigste Fahrt im engeren Stadtgebiet für einen Erwachsenen kostet 2,20 EUR und dann muss man unter Umständen auch noch 15min auf eine Bahn warten. Die U-Bahn Stationen sind dabei nicht gerade einladend. Ich würde sagen der Punkt geht definitiv an Moskau!)
Rolltreppen:
(die Rolltreppen in den Moskauer Metros sind ein Abenteuer für sich. Ich hatte anfangs mal davon berichtet: sehr steil, teilweise so lang, dass man das Ende nicht sieht, und verdammt schnell. Aus diesem Grund gibt es auch an jeder Rolltreppe, „Rolltreppenwärter“, die darauf achten, dass man die Regel „rechts stehen, links gehen“ einhält und bei Unfällen, Gefahr etc. die Rolltreppe sofort zum stehen bringen können. Außerdem können sie z.B. in der Rush-Hour je nach Menschenstrom, die Rolltreppen in verschiedene Richtungen schalten -sehr effizient und für die Menschenmassen in Moskau genau das Richtige. Trotzdem sind mir die deutschen Rolltreppen lieber. Sie sind kürzer und bei weitem nicht so schnell. Das ist mir irgendwie sicherer…)
Es gibt noch einiges mehr zu erzählen, aber das soll fürs erste mal genügen...
Freitag, 14. Dezember 2007
Update vom 2.12. - 14.12. - ausgebremst oder das tempo haut mich um
Hallo allerseits,
zeit mal wieder ein update zu geben.
Leider gibt´s nicht viel zu berichten - ausser dass mich das tempo dieser stadt und meines Lebens überholt hat und mich regelrecht aus den latschen hat kippen lassen.
Ende vom Lied: ich hab einen Bänderriss :(
Bin zu schnell unterwegs gewesen auf hohen Hacken und in nem Schlagloch stecken geblieben...
Aber jetzt mal von vorne:
Die Zeit vom 3.12. - 14.12.
Natürlich war von Montag - Freitag arbeiten angesagt und abends hatte ich auch volles Programm.
Ich war eigentlich nur am Montag abend zu hause (um mich vom Wochenenede zu erholen)
Am Dienstag war ich bei Anne zum Pizza essen und Fotos tauschen, Mittwoch Sushi essen mit Eugenia und Anne, Donnerstag deutsches Filmfest mit Nadya, Olga und Alena, das heisst der Schlaf ist schon ein wenig zu kurz gekommen an diesen Tagen. Trotzdem hatte ich mich riesig auf ein Party-Wochenende gefreut!
Doch die Pläne sind dann durchkreuzt worden von meinem Sturz am Freitag abend. Ich war auf dem Weg Eugenia vom Bahnhof abzuholen und ein bisschen spät dran. Also hab ich mal nen Zahn zu gelegt vom Tempo her und leider ein Schlagloch dabei übersehen. Und ehe ich mich versah, steckte mein Fuss in dem Loch fest, der Knöchel gedreht und Melina auf dem Boden...
Aua! Da hab ich echt Sterne gesehen. Zum Glück war Eugenia da und hat mir geholfen nach Hause zu humpeln.
Mit der Aussicht, dass ich sonntags nach Deutschland fliege, habe ich mich dann auch standhaft geweigert ein russisches Krankenhaus zu besuchen obwohl mein Knöchel ungefähr 3mal so dick war wie normal. Aber Eugenia hat mich mit Voltaren und Schmerztabletten versorgt, so dass ich die Tage ganz gut überstanden habe. Sonntag bin ich dann nach Deutschland geflogen und erstmal direkt in die Notaufnahme der Bogenhausener Klinik in München gefahren. Zum ersten Mal hab ich diese Reinheit, die weissen Kittel und den Geruch von Desinfektionsmittel in deutschen Krankenhäusern zu schätzen gewusst, denn in Russland ist das nicht unbedingt so üblich wie ich schon am eigenen Leib feststellen konnte. Leider konnten die deutschen Ärzte aber auch nicht mehr machen als meinen Knöchel röntgen. Zum Glück kam dabei raus, dass nichts gebrochen war. Ich hab daraufhin nen Verband bekommen und den Auftrag nochmal zum Orthopäden zu gehen.
Aber erstmal war von Montag bis Donnerstag mein Seminar angesagt. Und es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, dass ich dort war. Ich hab sehr viel für meine Aufgabe in Moskau gelernt und nette, interessante Leute getroffen. Wir waren eine internationale Truppe mit Kollegen aus Ägypten, Australien, China, Deutschland, Frankreich, Nigeria, Saudi-Arabien, Schweiz und der Türkei. Der Kurs war also eine echte Bereicherung für meinen "interkulturellen" Erfahrungsschatz und wie gesagt auch inhaltlich für mich absolut wertvoll - kurz: es war das beste Seminar was ich bisher besucht habe.
Am Donnerstag abend bevor mein Flug nach Moskau zurückging, bin ich dann nochmal schnell zum Orthopäden in München gegangen. Der hat mir dann leider die Aussicht auf die nächsten Wochen inkl. Silvester ordentlich vermiest. Er hat nämlich den Bänderriss am linken Knöchel diagnostiziert, mir ne Schiene verpasst und mir für mindestens 3 Wochen strengstes Bewegungsverbot erteilt :(
Tja, das war´s dann wohl mit der New Years Party am Brandenburger Tor...
Das werden von daher wohl eher ruhige Tage in Deutschland werden - ich will ja dass alles wieder richtig zusammenwächst an meinem Knöchel.
Mit meinem Chef hab ich den Deal, dass ich die nächste Woche mit dem Taxi zur Arbeit hin und wieder zurück gefahren werde, da die morgendliche Metro Rush-Hour mit nem Humpelfuss nicht zu überleben ist.
Ansonsten bin ich ziemlich lahm gelegt für meine letzte Woche in Moskau. Dabei hatte ich mir noch so viel vorgenommen - Souvenier shopping auf dem Ismailo, Schlittschuhlaufen auf dem Roten Platz, Abschiedsparty mit Anne und Eugenia...
Alles nicht machbar - ich kann noch nicht mal nen normalen Schuh anziehen wegen der Schiene :(
Naja, aber genug gejammert. Heute war ich trotz aller ärztlichen Warnungen auf unserer Siemens-Weihnachtsfeier. Das war ein Wahnsinns-Event mit ca. 800 Leuten in der größten Veranstaltungshalle von Moskau mit Essen, Live-Band, Nikolaus und jeder Menge tanzender Leute. So was hab ich vorher noch nicht erlebt, ein paar Fotos können vielleicht einen kleinen Eindruck geben.
Aber ich bin schön brav um 22.30 nach Hause, weil tanzen konnte ich ja sowieso nicht...
Trotzdem eine super Feier.
Der Rest des Wochenendes wird gezwungenermaßen eher ruhig verlaufen.
Ich werd vielleicht noch nen kleinen Post einstellen zu den Unterschieden zwischen Moskau und München. Denn da ist mir schon einiges aufgefallen in der letzten Woche ;)
Jetzt aber erst mal ne gute Nacht allerseits!
zeit mal wieder ein update zu geben.
Leider gibt´s nicht viel zu berichten - ausser dass mich das tempo dieser stadt und meines Lebens überholt hat und mich regelrecht aus den latschen hat kippen lassen.
Ende vom Lied: ich hab einen Bänderriss :(
Bin zu schnell unterwegs gewesen auf hohen Hacken und in nem Schlagloch stecken geblieben...
Aber jetzt mal von vorne:
Die Zeit vom 3.12. - 14.12.
Natürlich war von Montag - Freitag arbeiten angesagt und abends hatte ich auch volles Programm.
Ich war eigentlich nur am Montag abend zu hause (um mich vom Wochenenede zu erholen)
Am Dienstag war ich bei Anne zum Pizza essen und Fotos tauschen, Mittwoch Sushi essen mit Eugenia und Anne, Donnerstag deutsches Filmfest mit Nadya, Olga und Alena, das heisst der Schlaf ist schon ein wenig zu kurz gekommen an diesen Tagen. Trotzdem hatte ich mich riesig auf ein Party-Wochenende gefreut!
Doch die Pläne sind dann durchkreuzt worden von meinem Sturz am Freitag abend. Ich war auf dem Weg Eugenia vom Bahnhof abzuholen und ein bisschen spät dran. Also hab ich mal nen Zahn zu gelegt vom Tempo her und leider ein Schlagloch dabei übersehen. Und ehe ich mich versah, steckte mein Fuss in dem Loch fest, der Knöchel gedreht und Melina auf dem Boden...
Aua! Da hab ich echt Sterne gesehen. Zum Glück war Eugenia da und hat mir geholfen nach Hause zu humpeln.
Mit der Aussicht, dass ich sonntags nach Deutschland fliege, habe ich mich dann auch standhaft geweigert ein russisches Krankenhaus zu besuchen obwohl mein Knöchel ungefähr 3mal so dick war wie normal. Aber Eugenia hat mich mit Voltaren und Schmerztabletten versorgt, so dass ich die Tage ganz gut überstanden habe. Sonntag bin ich dann nach Deutschland geflogen und erstmal direkt in die Notaufnahme der Bogenhausener Klinik in München gefahren. Zum ersten Mal hab ich diese Reinheit, die weissen Kittel und den Geruch von Desinfektionsmittel in deutschen Krankenhäusern zu schätzen gewusst, denn in Russland ist das nicht unbedingt so üblich wie ich schon am eigenen Leib feststellen konnte. Leider konnten die deutschen Ärzte aber auch nicht mehr machen als meinen Knöchel röntgen. Zum Glück kam dabei raus, dass nichts gebrochen war. Ich hab daraufhin nen Verband bekommen und den Auftrag nochmal zum Orthopäden zu gehen.
Aber erstmal war von Montag bis Donnerstag mein Seminar angesagt. Und es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, dass ich dort war. Ich hab sehr viel für meine Aufgabe in Moskau gelernt und nette, interessante Leute getroffen. Wir waren eine internationale Truppe mit Kollegen aus Ägypten, Australien, China, Deutschland, Frankreich, Nigeria, Saudi-Arabien, Schweiz und der Türkei. Der Kurs war also eine echte Bereicherung für meinen "interkulturellen" Erfahrungsschatz und wie gesagt auch inhaltlich für mich absolut wertvoll - kurz: es war das beste Seminar was ich bisher besucht habe.
Am Donnerstag abend bevor mein Flug nach Moskau zurückging, bin ich dann nochmal schnell zum Orthopäden in München gegangen. Der hat mir dann leider die Aussicht auf die nächsten Wochen inkl. Silvester ordentlich vermiest. Er hat nämlich den Bänderriss am linken Knöchel diagnostiziert, mir ne Schiene verpasst und mir für mindestens 3 Wochen strengstes Bewegungsverbot erteilt :(
Tja, das war´s dann wohl mit der New Years Party am Brandenburger Tor...
Das werden von daher wohl eher ruhige Tage in Deutschland werden - ich will ja dass alles wieder richtig zusammenwächst an meinem Knöchel.
Mit meinem Chef hab ich den Deal, dass ich die nächste Woche mit dem Taxi zur Arbeit hin und wieder zurück gefahren werde, da die morgendliche Metro Rush-Hour mit nem Humpelfuss nicht zu überleben ist.
Ansonsten bin ich ziemlich lahm gelegt für meine letzte Woche in Moskau. Dabei hatte ich mir noch so viel vorgenommen - Souvenier shopping auf dem Ismailo, Schlittschuhlaufen auf dem Roten Platz, Abschiedsparty mit Anne und Eugenia...
Alles nicht machbar - ich kann noch nicht mal nen normalen Schuh anziehen wegen der Schiene :(
Naja, aber genug gejammert. Heute war ich trotz aller ärztlichen Warnungen auf unserer Siemens-Weihnachtsfeier. Das war ein Wahnsinns-Event mit ca. 800 Leuten in der größten Veranstaltungshalle von Moskau mit Essen, Live-Band, Nikolaus und jeder Menge tanzender Leute. So was hab ich vorher noch nicht erlebt, ein paar Fotos können vielleicht einen kleinen Eindruck geben.
Aber ich bin schön brav um 22.30 nach Hause, weil tanzen konnte ich ja sowieso nicht...
Trotzdem eine super Feier.
Der Rest des Wochenendes wird gezwungenermaßen eher ruhig verlaufen.
Ich werd vielleicht noch nen kleinen Post einstellen zu den Unterschieden zwischen Moskau und München. Denn da ist mir schon einiges aufgefallen in der letzten Woche ;)
Jetzt aber erst mal ne gute Nacht allerseits!
Samstag, 1. Dezember 2007
Meine Woche 26.11. - 2.12.: Vom Reisen nach Deutschland, Einweihungsparty und Kultur
Deutschland ich komme!
Juchuh, ich habe am Montag meinen Weihnachtsflug gebucht - ich komme vom 21.12. - 06.01. in die Heimat. Ich freu mich schon...
Doch dann hab ich am Mittwoch erfahren, dass das gar nicht meine erste Rückkehr nach Deutschland sein wird, denn ich fliege vom 9.12. - 13.12. zu einem Seminar nach München.
Ich zähle schon die Tage! Nur noch eine Arbeitswoche dann flieg ich zum ersten Mal und wenn ich wiederkomme, noch eine Arbeitswoche und ich flieg zum zweiten Mal nach Deutschland.
Diese News zählten auf jeden Fall zu den Highlights meiner Woche.
Am Donnerstag war ich dann noch auf ein Bierchen in nem Irish Pub mit den Mädels, die ich in der deutschen Botschaft kennengelernt habe. Schön wars, nach der Arbeit noch ein bisschen quatschen zu gehen mit Leuten ausserhalb von Siemens. Da kommt man mal auf andere Gedanken als immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit...
Freitag abend hatte ich eine kleine Einweihungsparty in meiner Wohnung mit meinen Kolleginnen. Wir haben Pizza bestellt, Wein getrunken und den Klatsch und Tratsch aus dem Büro ausgetauscht. Die Mädels sind echt klasse und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir eine After-Work-Party bei mir veranstaltet haben.
Am Samstag war dann ein bisschen Kultur angesagt. Wir sind mit dem Kulturkreis der deutschen Botschaft im Borodino-Panorama Museum gewesen. Wir hatten ne Exklusiv-Führung, denn Lars, Anne und ich waren die einzigen Teilnehmer.
Wir haben viel erfahren über die Schlacht von 1812 zwischen Napoleon und General Kutuzov vor den Toren Moskaus. Das Ganze ist dargestellt in einem riesigen 360° Panorama-Bild und einigen kleineren Ausstellungsräumen u.a. mit "Original"-Uniformen der Soldaten. Nach ca. 2 Stunden waren wir total durchgefroren (obwohl wir eigentlich in einem Gebäude waren, doch ausnahmsweise hat die Zentralheizung mal nicht auf 30Grad geheizt) und sind zu Anne gefahren um uns bei einem Tee aufzuwärmen.
Danach haben wir noch einen kurzen Bummel auf dem Arbat gemacht und ich hab mich mit Postkarten-Sets von Moskau eingedeckt. Falls die ca. 400 Fotos, die ich schon gemacht habe, mal nicht ausreichen sollten als Erinnerung ;-)
Abends bin ich dann mit Martin noch losgezogen um das Moskauer Nachtleben ein wenig zu erkunden. Wir waren in 2 verschiedenen Clubs, haben noch eine "Stadtrundfahrt" zu einem Aussichtspunkt gemacht, sind anschließend dann zum Frühstück ins American Diner und um 6Uhr war ich im Bett.
Das hat mich aber trotzdem nicht davon abgehalten um 11Uhr wieder aufzustehen um das Sightseeing-Programm am Sonntag weiter fortzusetzen.
Zusammen mit Eugenia, Anne und Martin stand die Besichtigung der WDNCH auf dem Programm. Das ist ein Gelände, welches von Lenin 1923 eröffnet wurde zum Zwecke der "Ausstellung der volkswirtschaftlichen Errungenschaften der UdSSR". Im Laufe der Jahre wurde das Gelände erweitert, ein Park angelegt und Länderpavillions errichtet, in denen jedes Land der Sowjetunion sich präsentieren konnte. Also so eine Art Dauerexpo der Unions-Staaten. Heute gibts das Gelände immer noch, aber anstelle von landestypischen Exponaten sieht man leider nur noch sehr viel Verkaufsstände mit Touri-Schrott. Trotzdem ist der Park sehr sehenswert und mit ein bisschen Fantasie kann man die große Propagandamaschinerie der heute sehr heruntergekommen Prunkbauten noch erahnen.
Vor allem das Wetter hat die Eindrücke besonders schön werden lassen, denn es war zwar saukalt (-7°C), aber der Himmel war blau, es lag Schnee und die Sonne schien (zum ersten Mal seitdem ich hier bin).
Zum Abschluss des Tages hat Martin uns dann noch eine nette Lounge mitten in Moskau gezeigt, von der man eine super Aussicht auf die Stadt hat. Dort haben wir dann im Wintergarten in Decken eingekuschelt Suppe gegessen um uns wieder aufzuwärmen.
Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende mit vielen wunderbaren Erlebnissen! Von mir aus kann das so weiter gehen das ganze nächste Jahr...
Juchuh, ich habe am Montag meinen Weihnachtsflug gebucht - ich komme vom 21.12. - 06.01. in die Heimat. Ich freu mich schon...
Doch dann hab ich am Mittwoch erfahren, dass das gar nicht meine erste Rückkehr nach Deutschland sein wird, denn ich fliege vom 9.12. - 13.12. zu einem Seminar nach München.
Ich zähle schon die Tage! Nur noch eine Arbeitswoche dann flieg ich zum ersten Mal und wenn ich wiederkomme, noch eine Arbeitswoche und ich flieg zum zweiten Mal nach Deutschland.
Diese News zählten auf jeden Fall zu den Highlights meiner Woche.
Am Donnerstag war ich dann noch auf ein Bierchen in nem Irish Pub mit den Mädels, die ich in der deutschen Botschaft kennengelernt habe. Schön wars, nach der Arbeit noch ein bisschen quatschen zu gehen mit Leuten ausserhalb von Siemens. Da kommt man mal auf andere Gedanken als immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit...
Freitag abend hatte ich eine kleine Einweihungsparty in meiner Wohnung mit meinen Kolleginnen. Wir haben Pizza bestellt, Wein getrunken und den Klatsch und Tratsch aus dem Büro ausgetauscht. Die Mädels sind echt klasse und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir eine After-Work-Party bei mir veranstaltet haben.
Am Samstag war dann ein bisschen Kultur angesagt. Wir sind mit dem Kulturkreis der deutschen Botschaft im Borodino-Panorama Museum gewesen. Wir hatten ne Exklusiv-Führung, denn Lars, Anne und ich waren die einzigen Teilnehmer.
Wir haben viel erfahren über die Schlacht von 1812 zwischen Napoleon und General Kutuzov vor den Toren Moskaus. Das Ganze ist dargestellt in einem riesigen 360° Panorama-Bild und einigen kleineren Ausstellungsräumen u.a. mit "Original"-Uniformen der Soldaten. Nach ca. 2 Stunden waren wir total durchgefroren (obwohl wir eigentlich in einem Gebäude waren, doch ausnahmsweise hat die Zentralheizung mal nicht auf 30Grad geheizt) und sind zu Anne gefahren um uns bei einem Tee aufzuwärmen.
Danach haben wir noch einen kurzen Bummel auf dem Arbat gemacht und ich hab mich mit Postkarten-Sets von Moskau eingedeckt. Falls die ca. 400 Fotos, die ich schon gemacht habe, mal nicht ausreichen sollten als Erinnerung ;-)
Abends bin ich dann mit Martin noch losgezogen um das Moskauer Nachtleben ein wenig zu erkunden. Wir waren in 2 verschiedenen Clubs, haben noch eine "Stadtrundfahrt" zu einem Aussichtspunkt gemacht, sind anschließend dann zum Frühstück ins American Diner und um 6Uhr war ich im Bett.
Das hat mich aber trotzdem nicht davon abgehalten um 11Uhr wieder aufzustehen um das Sightseeing-Programm am Sonntag weiter fortzusetzen.
Zusammen mit Eugenia, Anne und Martin stand die Besichtigung der WDNCH auf dem Programm. Das ist ein Gelände, welches von Lenin 1923 eröffnet wurde zum Zwecke der "Ausstellung der volkswirtschaftlichen Errungenschaften der UdSSR". Im Laufe der Jahre wurde das Gelände erweitert, ein Park angelegt und Länderpavillions errichtet, in denen jedes Land der Sowjetunion sich präsentieren konnte. Also so eine Art Dauerexpo der Unions-Staaten. Heute gibts das Gelände immer noch, aber anstelle von landestypischen Exponaten sieht man leider nur noch sehr viel Verkaufsstände mit Touri-Schrott. Trotzdem ist der Park sehr sehenswert und mit ein bisschen Fantasie kann man die große Propagandamaschinerie der heute sehr heruntergekommen Prunkbauten noch erahnen.
Vor allem das Wetter hat die Eindrücke besonders schön werden lassen, denn es war zwar saukalt (-7°C), aber der Himmel war blau, es lag Schnee und die Sonne schien (zum ersten Mal seitdem ich hier bin).
Zum Abschluss des Tages hat Martin uns dann noch eine nette Lounge mitten in Moskau gezeigt, von der man eine super Aussicht auf die Stadt hat. Dort haben wir dann im Wintergarten in Decken eingekuschelt Suppe gegessen um uns wieder aufzuwärmen.
Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende mit vielen wunderbaren Erlebnissen! Von mir aus kann das so weiter gehen das ganze nächste Jahr...
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