Da nicht soviel außergewöhnliches in der letzten Woche passiert ist, wird dieser Eintrag relativ kurz.
Ich würde sagen seit meiner Rückkehr aus dem Weihnachtsurlaub vor 3 Wochen hat sich hier so etwas wie Alltag für mich entwickelt. Die aufregende Anfangszeit, in der ich täglich Neues entdeckt habe und immer auf Achse war, wird nun langsam abgelöst durch ein Gefühl der Vertrautheit.
Mittlerweile kenne ich mich gut aus in meinem Wohnumfeld, habe "meine" Läden entdeckt und eine gewisse Routine und Orientierung entwickelt, mit Hilfe derer ich mich problemlos in Moskau bewegen kann.
Außerdem mache ich auch Fortschritte in der russischen Sprache, denn seit Anfang Januar habe ich 2x in der Woche je 1 1/2 Std. Einzelunterricht.
Im Büro habe ich mich inzwischen gut eingelebt, die Kollegen und Ansprechpartner kenne ich nun alle und meine Projekte sind gut angelaufen.
Außerdem hat mich die Reiselust gepackt und ich bin gerade dabei im März einen Trip nach St. Petersburg zu planen und für April sind Flüge nach Warschau und Dubai gebucht. Wird Zeit über den Tellerrand zu schauen ;) Freu mich schon!
Das letzte Wochenende verlief ausnahmsweise ohne jegliche Sightseeingaktivitäten. Am Freitag abend hab ich die Vodkabar kennengelernt, ein Club, der wie der Name schon sagt, ein ziemlich breites Sortiment an Vodka anbietet und ansonsten noch durch sein an Sowjetzeiten erinnerndes Interieur punktet - ziemlich retro aber doch sehr stylisch und noch dazu waren die Leute angenehm. Mir um Klassen lieber als der Club Rai (siehe Eintrag vor 2 Wochen). Am Samstag wollten wir mit einigen Expats eigentlich eine Eisbar auf dem Dach des Siemens-Wohnhauses bauen, allerdings ist uns Tauwetter (+ 1 °C) dazwischen gekommen. Und da der Schnee dann leider nicht mehr ausreichte für die Bar, gab´s dann nur so Glühwein in geselliger Runde. Die Eisbar wird aber nachgeholt, es hat zwischenzeitlich nämlich schon wieder geschneit! Sonntag war ich dann beim Friseur, allerdings ging das nur mit der Hilfe von meiner Kollegin Olga. Sie hat den Termin vereinbart und mir beigestanden und der Friseurin erklärt wie ich mir meine Frisur vorstelle. Das Ergebnis kann sich wohl sehen lassen. Danach war ich noch mit Diliana zum Spaziergang durch Kitai Gorod (chinesisches Viertel) und Kaffee trinken verabredet.
Jetzt läuft die Woche schon wieder, mal sehen was noch so wird...
bis bald
Dienstag, 29. Januar 2008
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1 Kommentar:
Huhu!
Hab auch FAST Alltag, aber dauert nochein wenig. Macht aber weiterhin Spass. Poste doch mal ein After-Friseur Beweisfoto ;-)
LG
Verena
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