Die Tage in St. Petersburg waren einfach traumhaft. Die Stadt mit ihren alten Bauten, Kirchen und Klöstern ist wunderschön, sie hat wirklich den Beinamen "Museum unter freiem Himmel" verdient. Die Lage am Wasser und die vielen Kanäle lassen die Stadt fast verwunschen wirken und man hat das Gefühl, das Leben geht dort viel langsamer zu als in Moskau. Blauer Himmel und Sonnenschein an beiden Tagen haben den Kurztrip dann perfekt gemacht.
Nachdem wir am Sonntag abend mit dem Nachtzug los sind und nach einer recht erholsamen und angenehmen Fahrt am Montag morgen um 8.00 Uhr in St. Petersburg angekommen sind, gings als erstes zum Hostel eine Dusche und ein Frühstück einnehmen. Danach haben wir zu Fuss die Stadt erkundet um uns erstmal einen Überblick zu verschaffen, dabei ungefähr 300 Fotos geknippst und schon war der Montag rum. Am Dienstag waren wir vormittags 4 Std. in der Eremitage. Das Museum ist riesig und allein das Gebäude - früher mal Zarenresidenz - ist schon sehenswert. Heute befindet sich darin die größte und bedeutendste Kunstsammlung Russlands mit Gemälden aus aller Welt - ein absolutes "must-see", wenn man nach St. Petersburg kommt. Den Rest des Tages haben wir an der frischen Luft verbracht und einige Kilometer zu Fuss durch die Stadt gemacht um die Ecken zu erkunden, die wir tags zuvor noch nicht gesehen hatten. Spät abends gings dann schon wieder zurück nach Moskau, wo wir am Mittwoch morgen um 7.30 Uhr etwas gebeutelt nach einer unruhigen Nacht im Zug angekommen sind.
Bevor wir die Sightseeing-Tour in Moskau fortsetzen konnten, haben wir nochmal 2 Std. geschlafen und in Ruhe gefrühstückt. Aber danach gings unermüdlich weiter. Denn Donnerstag und Freitag musste ich ja arbeiten. Also wollte ich Christian vorher wenigstens noch die Hauptsehenswürdigkeiten zeigen. Das Programm war schnell klar: Basiliuskathedrale, Roter Platz, GUM, Rüstkammer des Kremls und Schokoladenfabrik. Auch ich finds immer wieder schön, diese Orte verlieren nie ihre Faszination, auch wenn ich schon öfter da war. Für Donnerstag und Freitag hat Christian dann Stadtplan, Reiseführer und Metrokarte zusammen mit ein paar guten Tipps in die Hand gedrückt bekommen und ich bin arbeiten gegangen. Donnerstag abend waren wir zusammen in der City Space Bar, auch ein Muss für jeden Moskau-Besucher, der Ausblick lohnt sich.
Freitag abend haben wir eine "Untergrundtour" gemacht und die schönsten Metrostationen angesehen, danach gabs noch nen Absacker in der Vodkabar.
Samstag standen dann auch für mich neue, bislang unentdeckte Sehenswürdigkeiten auf dem Plan. Zuerst gings zum Neujungfrauenkloster - Unesco Weltkulturerbe - und danach in den Süden Moskaus zur Universität - ein Gebäude der Stalinzeit. Die Uni liegt auf den Sperlingsbergen, von denen man einen super Panorama-Blick auf Moskau hat. Ein Sessellift hat uns dann runter ans Moskwa-Ufer gebracht, wo wir dann die Sightseeingtour mit einem Spaziergang beendet haben. Für den samstag abend hatte eine Kollegin uns Freikarten für ein klassisches Konzert im Tschaikowski-Konservatorium geschenkt, ein schöner Abschluss der Woche. Am Sonntag mittag ist Christian dann zurückgeflogen nach Deutschland, die Woche war um und ich war ein ganz klein wenig froh einfach nur die Füße hochlegen zu können ;-)
Fotos von dieser Woche voller Sightseeing findet Ihr rechts...
Sonntag, 16. März 2008
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